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DearS

Dienstag, 28.12.2010
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DearS (jap. Diazu) ist eine Manga-Serie des Zeichnerduos PEACH-PIT. Der Manga, der von 2001 bis 2005 in ungefähr 1.400 Seiten erschien, wurde in vier Sprachen übersetzt und 2004 als Anime-Fernsehserie umgesetzt.

Veröffentlichungen

DearS kam in Japan von 2001 bis 2005 als Fortsetzungsgeschichte im Manga-Magazin Dengeki Comic Gao! heraus, in dem zu dieser Zeit etwa auch Natsumi Mukais +Anima veröffentlicht wurde. Der Media-Works-Verlag brachte die im Magazin veröffentlichten Einzelkapitel ab März 2002 auch in acht Sammelbänden heraus. Bis Ende 2004 verkauften sich die ersten sechs Sammelbände in Japan über 980.000 mal.

Im März 2006 erschien ein Artbook mit Illustrationen zu DearS bei Media Works.

Der Manga wurde ins Englische, Deutsche, Französische und Italienische übersetzt. Im deutschen Sprachraum erschienen die acht Bücher der Comicserie von November 2004 bis Juni 2006 im Verlag Tokyopop.

Handlung

150 sogenannte „DearS“ – hochintelligente Außerirdische mit jugendlichem, attraktivem, menschlichem Aussehen – sind auf der Erde mit ihrem Raumschiff gestrandet. Seit ihrer Notlandung versuchen die DearS, sich in das Leben der Menschen zu integrieren. In diesem Bestreben haben einige DearS mittlerweile die japanische Staatsbürgerschaft erhalten. Damit die DearS, deren Sprache und Schrift sich sehr von denen der Menschen unterscheidet, mehr über die menschlichen Sitten lernen, werden sie auf zufällig gewählte Schulen geschickt und zum Leben bei einer menschlichen Gastfamilie aufgefordert. Eine Firma (die „Community“) stellt ständig neue DearS her.

Ein Jahr nach der Notlandung trifft der Oberschüler Takeya Ikuhara, der allein zur Untermiete wohnt, eines Nachmittages ein Mädchen, das ganz alleine an einem Busch liegt. Dieses Mädchen ist ganz nackt und halb verhungert. Aus Mitleid gibt er ihr seine Jacke, etwas zum essen und nimmt sie mit nach Hause. Dort entdeckt er, dass sie eine DearS ist. Da die DearS der japanischen Sprache noch nicht mächtig ist (was sie allerdings innerhalb einer Nacht erlernt), gibt er ihr den Namen Ren. Takeya, der von Anfang an den Außerirdischen misstrauisch gesinnt war, gewinnt Gefallen an Ren, so dass sie weiterhin bei ihm wohnen darf. Ren ist eine sogenannte „Nullnummer“, eine defekte DearS.

Da die DearS auf ihrem Heimatplaneten Sklaven waren, rechnen diese nicht mit einer „Rettung“ von der Erde. Deshalb versuchen sie, sich den Menschen als Sklaven anzubieten. Eine DearS ist so gestrickt, dass ihr größtes Glück das Befolgen von Befehlen ihres Herren ist. Nachdem Takeya dies erfährt, ist er entsetzt und will nicht, dass Ren ihn als neuen Herren sieht.

Rezeption

Die deutsche Fachzeitschrift AnimaniA bewertete den Manga als „kein must-have“. Die Handlung sei „einfach gestrickt“: „Anstatt großer Überraschungsmomente wird leichte Unterhaltung mit einigen erotischen Anspielungen geboten. Ernstere und fesselnde Augenblicke stellen sich erst später ein, wenn Takeya’s Eltern ins Spiel kommen und die Beziehung zu Ren intensiver wird.“ Der Manga erinnere zudem stark an Clamps Chobits.[3]

Den Vergleich mit Chobits zogen auch Helen McCarty und Jonathan Clements. Die Beziehung zwischen Takeya und Ren sowie die „unwillkommener-Gast“-Handlung seien zuvor schon ähnlich in Oh! My Goddess und Urusei Yatsura behandelt worden.

Quelle: Wikipedia.de/DearS

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