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Dresden ganz im Zeichen der Otakus! DeDeCo 2015

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Am Wochenende war es wieder so weit, in Dresden stieg die Dedeco, Sachsens Auftakt ins Convention-Jahr 2015.
Mit viel Schwung ging es im Sankt Benno Gymnasium zur Sache: Die Convention lockte nun schon zum dritten Mal mit ihrem bunt gemischten Programm aus Showgruppen, Workshops und Shoppingrooms in die Landeshauptstadt Sachsens.

Man konnte von früh bis spät den Lastern eines Otakus fröhnen – ob man nun die Verkaufsräume plünderte oder sich in den verschiedenen Bühnen- und Workshopräumen tummelte; überall war etwas los!

Während zwischen den einzelnen Stücken auf den beiden Bühnen immer wieder „Karaoke on Stage“ die Conbesucher zum mitmachen animierte, zeigten neue und alte Hasen im Showgruppenbereich, was sie zu bieten hatten. Die Gruppe -„Horo“ begeisterte mit ihrem Stück „Bakuman“ die Zuschauer. Mit viel Witz und einem Hauch Selbstironie inszenierte die Gruppe die Rettung der Mangawelt vor dem „Shadowman“. Aber nicht nur Showgruppen und Karaoke brachten die Bühnen zum Beben! Shinji Schneider versetzte mit seinem Programm „Show must go on“ auch das Zwerchfell der Besucher in heftige Wallungen!
Neben verschiedenen Tanzworkshops, bei denen man je nach Workshop entweder alleine, mit einem Partner oder einem der netten Lehrer das Tanzbein schwingen konnte, gab es natürlich, wie sollte es auch anders sein, jede Menge Cosplayworkshops.
Von Makeup über creepy Makeup beim Wundenschminken, bis hin zum Waffenbau konnte man sich hier Tipps und Anregungen holen, sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene waren nützliche Informationen zu erhaschen. Natürlich kamen auch die Künstler nicht zu kurz und so konnte man beim Copic-Workshop gegen einen kleinen Materialpreis von 1€ auch mal die geliebten und gleichzeitig gehassten Copics ausprobieren.
Wer sich lieber mit Animes berieseln lassen wollte, konnte sich im Videoraum lümmeln und ausruhen und gegen den Hunger gab es in der Kantine das ein oder andere Leckerchen – wenn es nicht gerade ausverkauft war. Hier kamen Vegetarier und Karnivore gleichermaßen auf den Geschmack, bei Kantinen-Curry, Sushi und Frikadellen.

Nicht zu vergessen: Auch für Zerstreuung wurde gesorgt. In der Chillout-Area konnte man auf bequemen Sitzsäcken lümmeln oder in den verschiedenen Gamesrooms ne Runde gegen Freunde zocken.
Die Auswahl an Cosplays war für die Größenordnung beachtlich, von Sailor Moon über Love Live bis hin zu Bioshock war alles vertreten. Auch konnte man sich von Confotografen wie Happy Berry oder Silavon ablichten lassen. Der Ansturm auf die beliebte Künstlerin Happy Berry war dabei so groß, dass streckenweise sogar für längere Zeit geschlossen werden musste, um die Nachfrage nicht weiter in die Höhe zu treiben und die anstehenden fotowilligen Besucher mit Bildmaterial zu versorgen.
Aber keine Sorge! Auf der Veranstaltung gab es natürlich auch noch andere Fotojäger, welche die Cosplayer mit wundervollen Fotos beglückten. So tummelten sich in den Gängen und den Zwischenräumen zeitweise so viele Fotografen, dass man nicht umhin kam, beim hindurchgehen Fotobombs zu verursachen.

Fazit:
Dresdens Nachfolger für die Shumatsu kann sich sehen lassen. Für einen Preis von 18€ für das gesamte Wochenende bekam man hier jede Menge Action für sein Geld. Wer die Möglichkeit hat, sollte sich diese Con nicht entgehen lassen. Denn ich bin mir sicher: Die Fangemeinde wird wachsen und gedeihen und die Con wird auch künftig eine große Bereicherung für Sachsens Eventlandschaft.