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Author Archives: Juli

Allgemein Cosplay

Übersicht Thermoplastische Werkstoffe

Freitag, 22.04.2016 Published by:

Hallo ihr lieben heute möchte ich euch einen kleinen Einblick in die Klasse der Thermoplasitschen Werkstoffe geben, Thermoplaste bedeutet mit Hitze formbar.
Im Allgemeinen wird dabei mit Heißluftfön gearbeitet, da dieser für effektives Arbeiten unerlässlich ist, allerdings kann man dafür auch mit Bügeleisen, Ofen, Herdplatten, oder heißem Wasser arbeiten. Die meisten dieser Stoffe lassen sich einfach mit der Schere oder einem Cuttermesser bearbeiten.

Worblas Finest Art
Es hat eine raue und eine glatte Seite wobei die glatte Seite bei Hitze eine klebbare Oberfläche bildet.
Man kann es einfach mit einer normalen Schere schneiden und bei Bedarf sogar schleifen. Klassisch wird Worblas noch grundiert bevor man es mit Acrylfarben bemalen oder besprühen kann, hierfür bietet sich Gesso oder einfacher Holzleim aus dem Baumarkt an.

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Games

Der Countdown läuft Baby halt dich fest – bis das neue Final Fantasy 15 das Produktionsband verlässt

Dienstag, 19.04.2016 Published by:

Endlich ist es soweit! Final Fantasy 15 Release!

165. 164. 163. Die Tage werden gezählt. Nach nun mehr 10 Jahren rückt das endgültige Erscheinungsdatum von Final Fantasy 15 immer näher.
Auf der E3 2006 wurde es erstmals unter dem Namen Final Fantasy Versus XIII, als Teil der Fabula Nova Crystallis, vorgestellt. Die Fangemeinde war schon damals gespaltener Meinung, dies hat sich bis heut nicht geändert. Wie bei jedem Final Fantasy-Teil gibt es Aufschreie „Das ist kein Final Fantasy mehr!“.
Aber was ist Final Fantasy denn eigentlich?
JRPG mit grandiosem Storytelling
unglaublich schöne Soundtracks
Abwechslungsreiche Charaktere
Mogrys und Chocobos
Aufrufe in Kämpfen (meist wiederholende Charaktere: Ifrit, Shiva, Bahamut, Odin)
Cid, Highwind, Biggs, Wedge

Meiner Meinung nach kann man Final Fantasy nicht anders zusammenfassen. Jeder Teil unterscheidet sich zu seinen Vorgängern. Und jeder ist für sich großartig.

Jetzt ist es also endlich Zeit, dass das lang ersehnte Final Fantasy 15 erscheint. In 3 verschiedenen Versionen ist es vorbestellbar gewesen: Die Ultimate Collectors Edition, die Deluxe Edition und die Day One Edition. Gewesen? Die Ultimate Collectors Edition war in Nord Amerika binnen 30 Minuten, im deutschen Store von Square Enix war es nach wenigen Stunden ausverkauft.
Die Vorfreude ist wirklich groß. Der 30. September 2016 ist rot im Kalender angestrichen und nun wird gewartet.
Freut ihr euch auch schon so sehr?

Allgemein Conventions

N´Bierchen und ne Brezel bitte: Animuc 2016

Samstag, 16.04.2016 Published by:

Hallo zurück von der Animuc,

wir haben wieder jede Menge Bilder und Impressionen für euch gesammelt.

Fürstenfeldbrück, das kleine Örtchen bei München bietet mit seinem Kloster eine wundervolle Lokation für die Convention. Die sonst als Tagungsort bekannte Veranstaltungsstätte besticht durch ihren rustikalen Charme, ein Biergarten im großen wunderschön gestalteten Innenhof sorgt für angenehme Abkühlung zu guten Preisen. Wir haben uns Sonntag übrigens auch ein Radler in der Sonne gegönnt. Direkt vor dem Gelände befindet sich ein riesiger kostenfreier Parkplatz, was auf jeden Fall ein dicker Pluspunkt ist.

Das Wetter war leider sehr durchwachsen, was auch daran liegt dass die Con so früh im Jahr natürlich ein Risiko bezüglich des altbekannten April-Wetters eingeht. Nichts für knappe Outfits also. Überraschenderweise trauten sich doch einige verfrorene Cosplayer leicht bekleidet auf das Gelände, der Großteil war jedoch dem Wetter entsprechend gekleidet. Im Vergleich zu den mir sonst gängigen Conventions wie der LBM und der Connichi waren hier verhältnismäßig wenige Cosplayer und diese waren im Schnitt eher einfach gehalten, einige Highlights waren dennoch zu sehen, so eine Samus(aus Metroid) in Rüstung oder ein riesiger General Grievous aus Starwars. Besonders aufgefallen ist auch die Gruppe aus Eigenkreationen im Stil der Sternzeichen, zu der unter anderem die bekannte Cosplayerin Erza gehörte.

Der Innenhof bietet neben der großen Klosterpforte und dem Teich in der Mitte jede Menge weiterer stilvoller Hintergründe zum fotografieren, rund um das Kloster herum befinden sich außerdem noch ein Wäldchen und nicht weit ein großer Park, sodass man keine Probleme haben dürfte eine passende Lokation zu finden.

Die Innenräume der Convention sind nicht wie üblich alle in einem Gebäude sondern auf 3 verschiedene verteilt, sodass man immer genügend Platz hat und sich der Ansturm sehr gut verläuft. Klassischerweise zu finden sind Seminarräume in denen Workshops abgehalten wurden, sie waren über einen eigenen Aufgang zu betreten und sehr angenehm eingerichtet. Die Räume waren überschaubar groß, sodass eine gemütliche Atmosphäre während der Workshops entsteht.
Der Händlerbereich war auf 2 Etagen verteilt, wobei die Handarbeiten im zweiten Geschoss und die Merchandiseartikel und Großhändler sich im Erdgeschoss tummelten wo es die meiste Zeit sehr eng war. Mir gefiel besonders der Stand mit den handgemachten Fimofiguren einer Künstlerin und das Japanische Kochbuch eines jungen Autors.

Die Gamingräume waren ein wenig versteckt, doch dafür war die Auswahl an Spielen großartig. Am meisten mochte ich die Retro-Ecke, wo man Streetfighter, Pacman und all die anderen Games der ersten Stunde spielen durfte. Die Spiele wurden übrigens von einem Verein gestiftet der auch eine eigene Veranstaltung – die „Gamesvention“ – hat. Auch der Karaokeraum war eher schwer zu finden. In dem Dachgeschossraum war es sehr geräumig, allerdings etwas stickig trotz der vielen geöffneten Fenster. In dem großen Bühnenraum, welcher ebenfalls im Dachgeschoss war, wurden neben einigen Aufführungen auch Interviews und Fotosessions mit internationalen Cosplaykünstlern durchgeführt. Dies waren unter anderem Kairi, eine polnischen Cosplayerin für die meine Freundin furchtbar schwärmt, aber auch Stars aus Japan (Jun & NERU), Malaysia (YingTze), Niederlande (Iloon) und Deutschland (Menana von BigBooobs Cosplay).

Dem Cosplaywettbewerb beizuwohnen war ein Glücksspiel, denn wie auch die Workshops war der mittelgroße Raum sehr schnell gut gefüllt, sodass man später keine große Chance hatte sich noch reinzumogeln.

Gegen den Hunger wurde mit bayrischem Essen angekämpft. Leider gab es keine asiatische Küche, was ich schade finde, denn ich liebe Onigiri und suche meist vergeblich auf jeder Con danach, haha.

Abends sind wir noch ein Stück in die Stadt gegangen. Ursprünglich auf der Suche nach einem Döner haben wir uns dann in ein italienisches Restaurant verirrt und uns zu sehr angenehmen Preisen den Bauch in einer schönen Lokation mit einem kleinen Flüsschen hinter dem Haus den Bauch vollgeschlagen. Es war unheimlich gut und im Laufe des Abends verirrten sich noch mehr Conbesucher hinein, es scheint dass dieses Restaurant ein Geheimtipp ist oder werden wird.

Mein Fazit: Gern komme ich nächstes Jahr wieder. Die Con ist auf einem traumhaften Fleckchen Erde gelegen, leider sind die Eintrittskarten sehr limitiert und man muss schnell sein um ein Ticket zu ergattern, das lohnt sich dann aber auch. Preislich liegt die Con mit 38€ für das gesamte Wochenende im Mittelfeld und ist seinen Preis meiner Meinung nach auch wirklich wert.

Allgemein

Preview LBM 2016

Dienstag, 16.02.2016 Published by:

Das Convention Jahr ist schon im vollen Gange und bald öffnet die Leipziger Buchmesse wieder ihre Türen.

Wie auch schon im letzten Jahr wird es mit der Manga Comic Convention einen abgetrennten Bereich nur für Otakus geben.
Natürlich sind die Tickets wieder Combitickets. Die LBM hat sich zu einem festen Eintrag im Conventionbuch vieler Mangafans entwickelt und ist auch für Cosplayer ein fast unumgänglicher Termin.

Klassisch ist Samstag hierbei der beste und gleichzeitig schlimmste Tag, Cosplays so weit das Auge reicht, pflastern an diesem Tag das Messegelände. Seid gespannt auf ein buntes Meer an Cosplays aus allen Genres, denn längst begrenzen sich hier die Cosplays nicht mehr auf Bücher und Mangas.
Die Regeln für Cosplayer sind auch in diesem Jahr wieder sehr human und dienen dem Wohl der Allgemeinheit sowie auch dem Comfort der Mitcosplayer. Einzusehen sind sie wie immer auf der Seite der MCC http://www.manga-comic-con.de/cosplay/Cosplayregeln/
Wie jedes Jahr findet wieder der Vorentscheid für dne ECG statt. Die Warteplätze hierfür sind bis auf den letzten ausgebucht, vergesst also nicht euch die Creme de la Creme der Cosplayszene anzusehen.

Aber auch für Anime und Mangafans bietet die MCC ausreichend Stoff für ein ausgefülltes Wochenende mit Animekino, Artist Alley und natürlich jeder Menge Mangas egal ob alt oder neu, hier findet jeder etwas.
Auch das leibliche Wohl kommt nicht zu kurz, auch in diesem Jahr soll es ein Maidcafé geben. Und natürlich die klassischen Messebuden (Currywurst Chinaimbiss, der messeeigene Speiseraum und die altbekannten Crepe- und Eisstände. (Die Preise sind messetypisch, mittlere Preisklasse).

Auch in diesem Jahr holen die großen Verlage natürlich Weltstars für euch zur Convention, so hat Tokiopop angekündigt Moe Yukimaru die Zeichnerin des Hits „Hiyokoi“ nach Deutschland zu holen, POPCOM haben Meredith McClaren im Gepäck die ihren neuen Comic „Heart in a Box“ vorstellt. Egmont geht mit Ken Akamatsu (er hatte seinen Durchbruch in Deutschland mit „Love Hina“) an den Start.

So ich setze mich jetzt wieder an meine Cosplays, denn es sind nur noch 4 Wochen bis zur LBM.

Bis dahin eure Juli

Conventions

Auf nach Kassel – wir sind Kassler: Connichi 2015

Freitag, 25.09.2015 Published by:

Sommer, Sonne, Cosplays, an diesem Wochenende fand wieder die Connichi in Kassel statt.
Bei wunderbarstem Sonnenschein tummelten sich im und um das Kongress Pallais Cosplayer und Comicfans jeden Alters. Das Wetter hielt sich gut, auch wenn zwischenzeitlich fast Weltuntergangsstimmung herrschte, denn ganz verschont blieb die Fangemeinde vom Regen leider nicht. Doch das tat dem bunten Treiben nur einen sehr kurzen Abbruch.
Wer mich kennt weiß dass ich immer etwas chaotisch bin und mit meinen Tickets immer irgendwas schief läuft. Mein schlimmstes Erlebnis war ein fast verpasstes Rammstein-Konzert, bei dem ich kurzfristig an der Abendkasse ein nicht abgeholtes Ticket kaufte weil meine Bestellung nicht ausgelöst und die Reservierung ebenfalls nicht funktioniert hatte oder ein anderes Rammsteinkonzert bei dem der Brief mit dem Ticket zurückging, weil ich genau zur Auslieferung umzog Ö_Ö So also auch bei der Connichi. Mein Chef rief also bei den Leuten der Organisation an und klärte alles ab, die Jungs vor Ort waren dann so lieb mir mein Ticket auszustellen obwohl ich wiedermal alles versemmelt hatte. Tausend Dank an die freundliche Orga und den tollen Ticketstand für euren super Einsatz.
So nun aber zur Convention:

Schon bei der Anreise und der Fahrt durch die Innenstadt fielen die Unmengen Cosplayer auf. Kassel war bereits fest im Griff von Manga- und Videospielfiguren als wir Freitag-Nachmittag eintrafen. Nach einer recht chaotischen Suche unserer Ferienwohnung machten wir uns auf den Weg zum Congelände und spähten erst einmal den Außenbereich aus – Cosplayer so weit das Auge reicht. Im schönen großen Park hinter dem Kongress Pallais wimmelte und wuselte es bereits wild. Hier im Busch ein Psiana (Pokemon Cosplay), dort im Busch versteckte sich Le Blanc (League of Legends Cosplay), egal ob Pokemontrainer oder Summoner es war für jeden etwas dabei. Meiner Meinung nach ist die Con neben der LBM das größte Highlight in Deutschland wenn es ums Cosplay geht.
Die Sailor Pride Show zum 20 Geburtstag musste ich mir als Fan erster Stunde natürlich ansehen, auch warf ich einen ersten Blick auf die Auslagen der Händler, doch dann ging es zurück in den Park noch Freunde begrüßen und Cosplays bestaunen.
Der Bring and Buy Bereich sowie die Händlerräume sind übrigens immer unheimlich vielfältig in ihrem Sortiment (viele andere Cons sind da ja eher standardmäßig ausgestattet). Des weiteren bietet die Convention einen frei zugängigen Händlerraum, in dem Besucher ohne Ticket etwas stöbern und shoppen können.
Wie jedes Jahr waren die Ehrengäste auch 2015 wieder erstklassig. Nicht nur Weltstars wie Shiroku oder Nakata Jouji, sondern auch deutsche Sternchen wie der bekannte Comedian Shinji Schneider gaben ihr bestes um die Con zu rocken. Auch die Wettbewerbe konnten sich sehen lassen: selbst Nintendo ließ es sich nicht nehmen einen eigenen Cosplaywettbewerb zu veranstalten.
Am Samstag ging es also heiß her im wahrsten Sinne des Wortes. Cosplays eines sexier als das andere und beim bieten auf die vielen Sammlerstücke beim Bring and Auction wurde so manchem Besucher heiß vor Aufregung. Wem das zu aufregend war der hatte auch noch die Möglichkeit beim AMV-Wettbewerb ein wenig die Seele baumeln lassen, bevor man zurück in die Unterkunft kroch um noch ein paar Stunden Schlaf vor dem letzten erlebnisreichen Conventiontag zu erhaschen. Doch auch für die energiegeladenen Cosplayer gibt es am Abend noch Programm: die Connichi Party im Club Gleis 1 bietet allerlei Musik zum Tanzen und Mitsingen.

Am Sonntag ging es dann frühzeitig zur Con, da wir am Nachmittag bereits heimfahren wollten. Das war ok, so konnten wir den WCS-Vorentscheid sehen. Alter Schwede sind diese Cosplayer talentiert!
Leider verpasste ich den Perücken-Styling Workshop – sodass ich weiterhin beim Wigstyling verzweifeln muss – denn nach dem Streetfighter-contest wurden wir vom Hunger hinaus getrieben. Dort gab es Bratwurst und Steak und gute Freunde zum schwatzen, welche mich die Zeit vergessen ließen. Onigiri konnte ich leider auch an diesem Wochenende nicht genießen – Warum nur finde ich sie nirgendwo oder sie sind schon ausverkauft… *weint leise*
Leider war der Sonntag ein viel zu kurzer Tag da wir ja noch die 4-stündige Heimreise antreten mussten. Übrigens konnte man seine Koffer auf der Convention abgeben, eine super Aktion wie ich finde.

Noch ein fettes Danke an den Waffencheck, ihr seid echt super gewesen – wenn es nur immer so wäre. Die Jungs haben unsere Waffen liebevoll behandelt und hätten uns auch damit auf die Con gelassen, allerdings empfanden wir sie als zu sperrig und unsicher. Wir wollten ja auch nicht dass sie kaputt gehen. Zusätzlich durften wir sie über Nacht dort lagern lassen und Sonntag vor der Heimreise abholen.

Mein Fazit: Als Convention hält die Connichi bei mir unangefochten den ersten Platz. Mit ihrem großen Programm aus Workshops, Animekino, Künstlerwettbewerben aller Art und ShowActs aus aller Welt bieten sie für jeden Besucher etwas. Mit 30€ pro Tagesticket ist die Convention nicht ganz günstig, aber das großzügige Angebot rechtfertigt diese Summe. Der große Vorteil dieser Con ist in meinen Augen die Lage, denn man kann gemütlich im Park nebenan chillen und hat dort auch ohne Ticket Spaß. Durch den Veranstaltungszeitpunkt im Spätsommer ist fast garantiert, dass sich die Reise nach Kassel selbst ohne Ticket lohnt.

Allgemein

Magical Girl of the end Band 1 Review

Freitag, 06.03.2015 Published by:

Kentaro Satos Meisterwerk „Magical Girl of the End“ Band 1 erschien 2013 in Japan in und wurde 2014 Deutschland veröffentlicht.

Inhalt: Es ist ein Tag wie jeder andere, Kii Kogami geht in die Schule, wie immer ohne zu lernen. In der Pause beobachtet er, wie seine Sandkastenfreundin Tsukune von anderen Schülern gemobbt wird. Er geht vorbei, denn Kii ist weder ein Held, noch ein engagierter Schüler. Bis er beobachtet, wie ein kleines Mädchen seinen Sportlehrer auf offener Straße tötet. Kii glaubt seinen Augen nicht trauen zu dürfen und als wenig später eben dieses Mädchen ein Massaker in seiner Klasse anrichtet, weiß Kii Kogami noch immer keine Erklärung. Das fremde Kind macht Einen nach dem Anderen nieder, als es bei der süßen Natsuki ankommt, greift Kii endlich ein. Verzweifelt schlägt Kii mit einem Schläger auf das blutrünstige Mädchen mit den seltsam toten Augen ein, bis sie sich nicht mehr regt. Außer seiner Sandkastenfreundin hat jedoch keiner in der Klasse überlebt.

Und es kommt noch schlimmer: In der ganzen Schule tauchen noch mehr dieser kleinen Mädchen auf. Kii und Tsukune werden von ihnen förmlich überrannt, werden aber zum Glück in letzter Sekunde von einem Jungen namens Godai gerettet. Gemeinsam mit ein paar anderen überlebenden Schülern beschließen sie zu fliehen. Auf ihrer Flucht begegnen sie immer mehr Mädchen mit seltsam verdrehten Augen, alle tragen süße Lolita-Kleider und wen immer sie töten, verwandelt sich in eine Kopie ihrer Selbst und steht seinerseits auf, um zu morden. In der ganzen Stadt herrscht Chaos und überall lauern Gefahren, wie sollen sie das nur überleben? Was sind das für Wesen und was hat es mit dem Pentagramm am Himmel auf sich? Werden unsere Helden es schaffen, an einen sicheren Ort zu gelangen?

Nach Manier von Highschool of the Dead kommt mit diesem Zombieschocker ein weiterer genialer Splatter- Horrormix nach Deutschland. Da glaubt man in einer ganz normalen Schule zu sein und dann tauchen kleine unschuldige Mädchen auf, die alles niedermetzeln, was sich ihnen in den Weg stellt. Mittendrin eine Gruppe junger Protagonisten, die vollkommen unvorbereitet in den sicheren Tod stolpert. Oder gibt es noch Hoffnung auf Überleben?

Wir dürfen gespannt sein, was uns neben dynamischen, vor Blut triefenden Szenen und menschlichen Abgründen im Angesicht des Todes erwartet. Kentaro Sato versteht sich meisterhaft darauf, niedliche Charaktere mit sexy Schulmädchen und blutigen Zombies zu kombinieren, die Story fesselt schon allein durch den engergiegeladenen Zeichenstil und die realistischen Figuren. Dabei bedient sich Kentaro der typischen Charaktere eines Teeniehorrorstreifens: Da wäre der unspektakuläre Kii, die Außenseiterin Tsukune, der coole Kazai, der heldenhafte Godai und natürlich darf eine heiße, großbusige Schülerin, in diesem Falle Yoruka, nicht fehlen.

Mein Fazit: Wer auf Zombieapokalypse steht, dem kann man diesen Schocker nur ans Herz legen. Bildgewaltige Action, jede Menge spritzendes Blut, brutale Gewalt und mittendrin verzweifelte Überlebende. Was will man mehr von einer guten Zombiestory? Kentaros Werk hat mich von der ersten Seite an begeistert, wobei der liebevolle Zeichenstil zu Anfang so garnicht an einen Splatterstreifen erinnert. Zombiefans kommen schnell auf ihre Kosten, da die Handlung rasant an Fahrt aufnimmt. Schon auf den ersten Seiten wird gemetzelt und zermatscht was das Zeug hält, Kentaro überzeugt dabei, mit tollen Bildern aus allen Perspektiven und einem sehr guten Auge für realistische Proportionen. Den ersten Band habe ich verschlungen und konnte mich trotz der tollen Zeichnungen nicht bremsen, sodass ich das Werk sehr schnell zum ersten Mal ausgelesen hatte. Was mich nicht daran hinderte, das Buch noch einmal aufzuschlagen um die gewonnenen Eindrücke zu vertiefen und mir die Zeichnungen genauer anzusehen. Ich bin schon jetzt gespannt auf den nächsten Teil dieses wilden Abenteuers.

Allgemein

Dresden ganz im Zeichen der Otakus! DeDeCo 2015

Montag, 16.02.2015 Published by:

Am Wochenende war es wieder so weit, in Dresden stieg die Dedeco, Sachsens Auftakt ins Convention-Jahr 2015.
Mit viel Schwung ging es im Sankt Benno Gymnasium zur Sache: Die Convention lockte nun schon zum dritten Mal mit ihrem bunt gemischten Programm aus Showgruppen, Workshops und Shoppingrooms in die Landeshauptstadt Sachsens.

Man konnte von früh bis spät den Lastern eines Otakus fröhnen – ob man nun die Verkaufsräume plünderte oder sich in den verschiedenen Bühnen- und Workshopräumen tummelte; überall war etwas los!

Während zwischen den einzelnen Stücken auf den beiden Bühnen immer wieder „Karaoke on Stage“ die Conbesucher zum mitmachen animierte, zeigten neue und alte Hasen im Showgruppenbereich, was sie zu bieten hatten. Die Gruppe -„Horo“ begeisterte mit ihrem Stück „Bakuman“ die Zuschauer. Mit viel Witz und einem Hauch Selbstironie inszenierte die Gruppe die Rettung der Mangawelt vor dem „Shadowman“. Aber nicht nur Showgruppen und Karaoke brachten die Bühnen zum Beben! Shinji Schneider versetzte mit seinem Programm „Show must go on“ auch das Zwerchfell der Besucher in heftige Wallungen!
Neben verschiedenen Tanzworkshops, bei denen man je nach Workshop entweder alleine, mit einem Partner oder einem der netten Lehrer das Tanzbein schwingen konnte, gab es natürlich, wie sollte es auch anders sein, jede Menge Cosplayworkshops.
Von Makeup über creepy Makeup beim Wundenschminken, bis hin zum Waffenbau konnte man sich hier Tipps und Anregungen holen, sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene waren nützliche Informationen zu erhaschen. Natürlich kamen auch die Künstler nicht zu kurz und so konnte man beim Copic-Workshop gegen einen kleinen Materialpreis von 1€ auch mal die geliebten und gleichzeitig gehassten Copics ausprobieren.
Wer sich lieber mit Animes berieseln lassen wollte, konnte sich im Videoraum lümmeln und ausruhen und gegen den Hunger gab es in der Kantine das ein oder andere Leckerchen – wenn es nicht gerade ausverkauft war. Hier kamen Vegetarier und Karnivore gleichermaßen auf den Geschmack, bei Kantinen-Curry, Sushi und Frikadellen.

Nicht zu vergessen: Auch für Zerstreuung wurde gesorgt. In der Chillout-Area konnte man auf bequemen Sitzsäcken lümmeln oder in den verschiedenen Gamesrooms ne Runde gegen Freunde zocken.
Die Auswahl an Cosplays war für die Größenordnung beachtlich, von Sailor Moon über Love Live bis hin zu Bioshock war alles vertreten. Auch konnte man sich von Confotografen wie Happy Berry oder Silavon ablichten lassen. Der Ansturm auf die beliebte Künstlerin Happy Berry war dabei so groß, dass streckenweise sogar für längere Zeit geschlossen werden musste, um die Nachfrage nicht weiter in die Höhe zu treiben und die anstehenden fotowilligen Besucher mit Bildmaterial zu versorgen.
Aber keine Sorge! Auf der Veranstaltung gab es natürlich auch noch andere Fotojäger, welche die Cosplayer mit wundervollen Fotos beglückten. So tummelten sich in den Gängen und den Zwischenräumen zeitweise so viele Fotografen, dass man nicht umhin kam, beim hindurchgehen Fotobombs zu verursachen.

Fazit:
Dresdens Nachfolger für die Shumatsu kann sich sehen lassen. Für einen Preis von 18€ für das gesamte Wochenende bekam man hier jede Menge Action für sein Geld. Wer die Möglichkeit hat, sollte sich diese Con nicht entgehen lassen. Denn ich bin mir sicher: Die Fangemeinde wird wachsen und gedeihen und die Con wird auch künftig eine große Bereicherung für Sachsens Eventlandschaft.