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Magic: The Gathering

Magic: The Gathering – Kleine Übersicht

Mittwoch, 05.05.2010 Published by:

Magic: The Gathering ist ein Sammelkartenspiel wie auch Yugioh und Konsorten.
Aber im Gegensatz zu den heute bekannten Alternativen war MtG das erste Spiel seiner Art und wurde 1993 von Richard Garfield entwickelt. Erschienen ist Mtg dann auch gleich im selben Jahr bei Wizards oft he Coast. Den deutschsprachige Vertrieb hat seit 2006 jedoch Universal Cards übernommen.
Mtg ist inzwischen in zahlreichen Sprachen erhältlich und hat es auf stolze über 10.000 Karten in seiner Datenbank geschafft unterteilt in ganze 66 Editionen. Die meisten Editionen verfolgen spezielle Strategien und eröffnen Pforten zu neuen Welten und Kreaturen.

Das Spielprinzip:
Zuerst erstellt man aus verschiedenen Kartentypen ein so genanntes Kartendeck. Dieses Deck darf nach Turnierregeln 40 Karten nicht unterschreiten und sollte 60 Karten nicht überschreiten.
Jeder Spieler beginnt mit 20 sogenannten Lebenspunkte und Ziel des Spiels ist es, entweder diese Lebenspunkte des Spielpartners auf 0 zu reduzieren oder es zu schaffen, dass dem Spielpartner die Karten in seinem Deck vor den eigenen ausgehen.
Im Spiel teilt sich ein Deck dann in 4 Bereiche auf:
– Die Hand (In der Hand sind die Karten, die in das Spiel gebracht werden können. Man zieht gewöhnlich je eine Karte zu Beginn einer Runde und man kann nur maximal 7 Karten am Ende seines Zuges auf der Hand halten. Zusätzliche Karten müssen am Ende des Zuges abgeworfen werden.)
– Das Spielfeld (In das Spiel gebrachte permanente Karten landen auf dem Spielfeld und verweilen dort, bis sie von dem Feld durch Effekte oder Karten entfernt werden.)
– Die Bibliothek (Die Bibliothek beinhaltet die Restlichen Karten des Decks, die noch nicht gezogen wurden)
– Der Friedhof (Gespielte oder abgeworfene Karten, bzw. zerstörte permanente Karten landen auf dem Friedhof. Die Karten eines Friedhofs sind für alle Spieler immer frei sichtbar.)

Magic the Gathering wird standartmäßig mit zwei Spielern gespielt, jedoch stehen auch verschiedene Spielvarianten zur Verfügung um das Spiel mit mehreren Spielern zu genießen.

Magic: The Gathering

Magic the Gathering – Die Kartentypen

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Die Magic the Gathering Kartentypen:

In Magic the Gathering gibt es insgesamt 6 unterschiedliche Kartentypen, die alle eigene Spieleigenschaften haben. Sie geben dem Sammelkartenspiel die Vielfalt, welche es so erfolgreich gemacht hat. Allerdings ist der Nachteil, dass grade für Außenstehhende Personen die Spielmechanik sehr kompliziert erscheint.
Um den Einsteigern unter euch einen kleinen Überblick über die Kartentypen zu gewähren, habe ich hier alle einmal aufgelistet.

Land:

Länder sind elementar in einem Magicdeck. Man kann pro Runde eines von der Hand ausspielen und dauerhaft ins Spiel bringen. Man kann Länder dazu verwenden, um “Mana“ zu erhalten. Mit dieser Ressource ist es dem Spieler möglich NichtLandkarten auszuspielen. Mana gibt es in 5 möglichen Farben (Gebirge = rot, Ebene = weiß, Insel = blau, Wald = grün, Sumpf = schwarz) und passt so zu den möglichen Farben der Spielkarten.
Länder werden nach Benutzung nicht zerstört und überdauern bis zur nächsten eigenen Runde, in der sie wieder genutzt werden können.

Kreatur:
Eine Karte, die mit dem oben genannten Mana bezahlt werden kann ist eine Kreaturenkarte. Sie kann nur in dem eigenen Zug gespielt werden und bleibt i.d.R. so lange im Spiel, bis sie zerstört wird.
Kreaturen sind Karten, die über zwei zusätzliche Angaben verfügen, Stärke und Verteidigung. An diesen Werten kann man erkennen, wie mächtig eine Kreatur ist.
Mit den Kreaturen ist es nun möglich, die Lebenspunkte des Gegenüber anzugreifen. Doch sei gewarnt, verfügt der Verteidiger auch über eine Kreatur, ist es ihm möglich den Angreifer in einen Kampf zu verwickeln um seine Lebenspunkte zu schützen. Und jetzt kommen die zwei Werte zur Geltung. Den Schaden, den eine Kreatur einer anderen Kreatur oder einem Spieler direkt zufügt ist gleich seiner Stärke. Der Schaden, den sie aushält bis sie stirbt ist gleich ihrer Verteidigung.
Ein kleines Rechenbeispiel: Ein Eber (Stk: 2/ Vtg: 1) von Spieler 1 greift Spieler 2 an, dieser hat eine Ratte (Stk:1/ Vtg:3) zur Verteidigung. Die Ratte teilt an den Eber nun 1 Schadenspunkt aus, da dieser nur 1 Verteidigung hat stirbt er in dem Kampf auch; Der Eber fügt der Ratte zur selben Zeit 2 Schadenspunkte zu, da die Ratte allerdings 3 Verteidigung hat, bleibt sie am Leben und der Angriff von Spieler 1 ist vereitelt. Natürlich verfügen die meisten Kreaturen über eine Fülle Spezialfähigkeiten. Zu den gängigen zählen z.B. “Fliegen“(Fliegende Kreaturen können nur von Fliegenden Kreaturen in einen Kampf verwickelt werden), “Erstschlag“(Kreaturen mit Erstschlag fügen ihren Kampfschaden vor den Kreaturen ohne Erstschlag aus), “Eile“(Kreaturen mit Eile können in dem Zug angreifen, in dem sie beschworen wurden. Kreaturen ohne Eile müssen einen Zug lang warten, auf Grund der sogenannten “Beschwörungskrankheit”).

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