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Märchenhaftes Sommerevent – Dokomi 2015

Sonntag, 21.06.2015 Published by:

Nach der MCC und der Animuc durften sich nun die Anime- und Manga-Fans auf eine weitere große Convention in Deutschland freuen – Die Dokomi in Düsseldorf.

Am 23. und 24. Mai 2015 lockte das Congress Centrum in der Stadt am Rhein wieder viele junge Leute an und begeisterte nicht nur durch schönes Wetter – und das trotz Bahnstreik. Bereits zum siebten Mal strömten zahlreiche Freunde der japanischen Kultur aus Deutschland und Umgebung nach Düsseldorf. Die völlig ausverkaufte Convention präsentierte sich von ihrer besten Seite und bot ein großes Angebot und Programm.

Ein beliebtes Fotomotiv für Cosplayer auf der Dokomi. Dient auch alternativ als Abkühlung...
Ein beliebtes Fotomotiv für Cosplayer auf der Dokomi. Dient auch alternativ als Abkühlung...

So konnten sich diejenigen, die kein Ticket mehr erworben hatten, in dem angrenzenden Nordpark mit seinem japanischen Garten oder der Rheinpromenade aufhalten und dort die grandiosen Cosplayer betrachten oder selbst Bilder machen. Durch das schöne Wetter nutzten viele Cosplayer die Gunst der Stunde und sprangen in die Wasseranlagen um für Abkühlung zu sorgen.

Die Parkanlagen und das schöne Wetter boten viele Gelegenheiten für Fotoshootings.
Die Parkanlagen und das schöne Wetter boten viele Gelegenheiten für Fotoshootings.

Wer das Glück gehabt und ein Ticket ergattern konnte, hatte die Chance sich das Innere des Congress Centers anzuschauen. Neben den weitläufigen Händlerräumen und dem großen Bühnenprogramm, bot die Dokomi auch wieder das erfolgreiche Maid-Café ‚Lucky Chocolate‘ und den einzigartigen Host Club ‚Sweet Spice‘, sowie einen Games-Room, Chill-Out-Areas, die Möglichkeit Karaoke zu singen und viele Workshops. Die hochwertige Gestaltung des Centers fügte der Veranstaltung noch einen besonderen Charme bei.

Die Dokomi ist jedoch nicht nur eine Convention, bei der man Leute anschauen kann, nein. Die Dokomi unterstützt innovative Konzeptideen wie ‚meet-THE-people‘ und ‚date-THE-people‘, sodass man durch anonyme Zettelnachrichten, bestimmte Farbwahlen oder gar beim Blinddating auch dieses Jahr wieder auf Partnersuche gehen– Oder einfach nur jemand nettes zum Plaudern finden konnte.
Überdies unterstützt die Dokomi die jungen Zeichner und Fanprojekte sehr, sodass auch diese genügend Platz in den großen Räumlichkeiten des Congress Centers in Düsseldorf fanden.

Einer der schönen hellen Händlerräume.
Einer der schönen hellen Händlerräume.

Bekannt und beliebt ist die Dokomi auch für ihren alljährlichen Cosplay-Ball. Der Erwerb der Tickets läuft separat und viele Cosplayer suchen sich extra dafür schöne und aufwendige Cosplays heraus, die zum jeweilig gewählten Thema passen. Dieses Jahr hieß es ‚Es war einmal‘ und so sah man an diesem Abend viele Prinzen und Prinzessinnen im passenden Dresscode tanzen.
Parallel dazu lief in der ‚Chocolate Disco‘ die J-Disco, in der Partywütige sich noch ihre letzten Reserven vom anstrengenden Convention-Tag aus dem Leib tanzen konnten. Passend dazu lieferten unterschiedliche DJs das Beste der japanischen Elektromusik.

Als Fazit bleibt zu sagen:

Die Dokomi wartet mit einer sehr modernen und vielfältigen Location auf, die von guter Technik und vielen Helfern gestützt wird. Durch die breitgefächerten Möglichkeiten an Showacts, Worksshops, Einkaufsmöglichkeiten und Co. wird einem nicht langweilig und durch die vielen Angebote, um andere Leute zu treffen, steht man auch nicht allein da. Alles in allem überzeugt die Dokomi durch ein freundliches und Willkommendes Auftreten, dessen sie sich hoffentlich noch lange treu bleibt.

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The Elder Scrolls V: Skyrim

Mittwoch, 06.05.2015 Published by:

Als eine der langlebigsten Rollenspielreihen lassen „The Elder Scrolls“ die Herzen von Fanatsyfans schon seit 1994 höher schlagen; und auch „Skyrim“ bietet seit dem Release 2011 noch immer grenzenlosen Spielspaß. Obwohl seit der ersten Rückkehr ins mythische Reich Tamriel nun schon einige Jahre ins Land gezogen sind, ist die Faszination der Spielwelt noch immer ungebrochen.

Die Drachen sind zurückgekehrt nach „Skyrim“; in der deutschen Version Himmelsrand genannt; und versetzen die Bewohner der verschneiten Städte und Dörfer in Angst und Schrecken. Laut Vorsehung gibt es nur einen der den mächtigen Kreaturen beikommen kann, „Dovahkiin“, das Drachenblut. Der Spieler übernimmt die Rolle dieses legendären Kriegers und enthüllt im Laufe des Spiels die Geheimnisse um die Rückkehr von Alduin dem Weltenfresser und seinen Drachen.

Eine atemberaubende virtuelle Welt mit schier unbegrenzten Möglichkeiten bietet sich dem Spieler in der kalten Berglandschaft von Himmelsrand. Ob man dem roten Faden der Hauptstory folgt oder einer der zahlreichen Nebenaufgaben bleibt jedem selbst überlassen. Atmosphärische Dungeons erkunden, in der Wildnis Drachen jagen, Aufträge für die Diebesgilde erledigen oder im Namen der Dunklen Bruderschaft einen Ruf als Meuchelmörder erarbeiten, es ist für jeden Geschmack etwas dabei. Dem Spieler werden so gut wie keine Grenzen gesetzt. Zwar sind die Figuren und Haupthandlung wie schon im Vorgänger „Oblivion“ nicht sonderlich spannend erzählt und in Szene gesetzt, aber das tut dem enormen Spielspaß der riesigen offenen Welt kaum Abbruch. Zu Recht hat sich „Skyrim“ in diversen Fachzeitschriften den Titel des „Game of the Year“ verdient.

Auf Spieler wartet in „The Elder Scrolls V: Skyrim“ eine riesige, frei erkundbare Welt mit erstklassiger Atmosphäre, zahllose Aufgaben und vielen Stunden Spielspaß. Und wenn man dann doch das Gefühlt hat, schon alles gesehen zu haben, bietet der „Workshop“ oder „Skyrim Nexus“ eine unglaubliche Fülle an Fan – Kreationen und Mods, mit denen man in Himmelsrand immer wieder etwas neues entdecken kann.

Fazit: Ein fesselndes Spiel das immer wieder dazu einlädt in die Welt von Himmelsrand abzutauchen, unglaublich gut aussieht und wohl auch eine dramatischere Handlung und lebendigere Charaktere verdient hätte.

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Messebericht MCC Leipzig 2015

Mittwoch, 25.03.2015 Published by:

Die MCC Leipzig geht im Jahr 2015 in die zweite Runde!

Bereits im vergangenen Jahr erfreute sich die neu gegründete Manga-Comic-Convention erstaunlich großer Beliebtheit unter den heimischen sowie aus der Ferne angereisten Fans japanischer Kultur und selbstverständlich Cosplay. Im Zuge der LBM, also der Leipziger Buchmesse, fand in diesem Jahr erneut die MCC als Zweitconvention parallel zur Buchmesse statt.

Erneut wartete die Convention in Halle 1 mit einer Vielzahl an Ständen auf, die von Büchern, über Figuren und Plüschtieren bis hin zu T-Shirts, Taschen, Katzenohren und speziellem Merchandise alles zu bieten hatte, was das Herz ihrer Besucher begehrte. Die Vielzahl der dortigen Aussteller übertrifft die der vergangenen Jahre bei weitem, anwesend waren neben bekannten Ausstellern wie Figuya, Kingplayers und Mycostumes auch viele japanische Verkäufer, die rechtzeitig zur Convention die neusten Artikel aus Japan präsentierten.

Auch für die körperlichen Befindlichkeiten war gesorgt. Wie üblich fand sich zentral gelegen auch eine große Zahl an Imbissbuden, die zu moderaten Messepreisen Speis und Trank anboten.

Selbstverständlich wurde den mehr als 93.000 Besuchern der MCC (von insgesamt 251.000 Besuchern der gesamten Buchmesse Leipzig) noch viel mehr geboten. Auf der eigens errichteten großen Showbühne gab es den wie jedes Jahr stattfindenden Cosplay-Wettbewerb zu bestaunen – ebenfalls konnten sich die Fans auf einige Showgruppen freuen, die rund um die Uhr ihre aufwendig erarbeiteten Bühnenshows- und -stücke zum Besten gaben. Moderiert wurden die Bühnenshows vom allseits beliebten Luigi, der auch dieses Jahr erneut die Menge in seinen Bann schlagen konnte.

Das Hauptaugenmerk der MCC darf wie jedes Jahr auf die in gewaltiger Anzahl erschienen Cosplayer gerichtet werden. Bereits die Anreise bot den Messebesuchern so einiges fürs Auge, denn schon innerhalb der Straßenbahnen auf dem Weg zur Messe gruppierte sich das bunte Volk der Kostümierfreudigen. Neben bekannten Größen wie Lightning Cosplay, die ebenfalls in der Haupthalle zugegen war und gemeinsam mit Mycostumes das neue Transpaart (Ableger von Worblas Finest Art) vorstellte, fand sich eine überwältigende Menge atemberaubender Kostüme. Neben fantasievollen Rüstungen, ausladenden Kleidern bis hin zu riesenhaften Big Daddys der Spielereihe Bioshock war hier alles vertreten, kleine wie große Cosplayer versammelten sich sowohl in Halle 1 als auch in der sehr beliebten Glashalle, um Fantreffen, Shootings und ähnliches zu veranstalten.

Konzentriert haben sich die Cosplayer mit steigender Zahl von Donnerstag bis Sonntag, wobei der Donnerstag als schwächster Tag gesehen werden kann. Hingegen war Samstag als Höhepunkt zu betrachten – es präsentierte sich die Crème de la Crème der Cosplayelite, was auch daran zu merken war, dass es in den Gängen immer enger wurde. Teilweise wurde Halle 1 mit einer Zugangsbeschränkung versehen, was jedoch nicht immer auf das Wohlwollen der Messebesucher stieß.

Fazit:

Auch in diesem Jahr war die MCC Leipzig ein erstaunliches Event für Freunde von Anime und Manga. Die jedes Jahr wachsende Veranstaltung lohnt sich, auch für diejenigen, die das gute Buch mehr interessiert als die farbenfrohen Trachten der Cosplayer.

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Magical Girl of the end Band 1 Review

Freitag, 06.03.2015 Published by:

Kentaro Satos Meisterwerk “Magical Girl of the End” Band 1 erschien 2013 in Japan in und wurde 2014 Deutschland veröffentlicht.

Inhalt: Es ist ein Tag wie jeder andere, Kii Kogami geht in die Schule, wie immer ohne zu lernen. In der Pause beobachtet er, wie seine Sandkastenfreundin Tsukune von anderen Schülern gemobbt wird. Er geht vorbei, denn Kii ist weder ein Held, noch ein engagierter Schüler. Bis er beobachtet, wie ein kleines Mädchen seinen Sportlehrer auf offener Straße tötet. Kii glaubt seinen Augen nicht trauen zu dürfen und als wenig später eben dieses Mädchen ein Massaker in seiner Klasse anrichtet, weiß Kii Kogami noch immer keine Erklärung. Das fremde Kind macht Einen nach dem Anderen nieder, als es bei der süßen Natsuki ankommt, greift Kii endlich ein. Verzweifelt schlägt Kii mit einem Schläger auf das blutrünstige Mädchen mit den seltsam toten Augen ein, bis sie sich nicht mehr regt. Außer seiner Sandkastenfreundin hat jedoch keiner in der Klasse überlebt.

Und es kommt noch schlimmer: In der ganzen Schule tauchen noch mehr dieser kleinen Mädchen auf. Kii und Tsukune werden von ihnen förmlich überrannt, werden aber zum Glück in letzter Sekunde von einem Jungen namens Godai gerettet. Gemeinsam mit ein paar anderen überlebenden Schülern beschließen sie zu fliehen. Auf ihrer Flucht begegnen sie immer mehr Mädchen mit seltsam verdrehten Augen, alle tragen süße Lolita-Kleider und wen immer sie töten, verwandelt sich in eine Kopie ihrer Selbst und steht seinerseits auf, um zu morden. In der ganzen Stadt herrscht Chaos und überall lauern Gefahren, wie sollen sie das nur überleben? Was sind das für Wesen und was hat es mit dem Pentagramm am Himmel auf sich? Werden unsere Helden es schaffen, an einen sicheren Ort zu gelangen?

Nach Manier von Highschool of the Dead kommt mit diesem Zombieschocker ein weiterer genialer Splatter- Horrormix nach Deutschland. Da glaubt man in einer ganz normalen Schule zu sein und dann tauchen kleine unschuldige Mädchen auf, die alles niedermetzeln, was sich ihnen in den Weg stellt. Mittendrin eine Gruppe junger Protagonisten, die vollkommen unvorbereitet in den sicheren Tod stolpert. Oder gibt es noch Hoffnung auf Überleben?

Wir dürfen gespannt sein, was uns neben dynamischen, vor Blut triefenden Szenen und menschlichen Abgründen im Angesicht des Todes erwartet. Kentaro Sato versteht sich meisterhaft darauf, niedliche Charaktere mit sexy Schulmädchen und blutigen Zombies zu kombinieren, die Story fesselt schon allein durch den engergiegeladenen Zeichenstil und die realistischen Figuren. Dabei bedient sich Kentaro der typischen Charaktere eines Teeniehorrorstreifens: Da wäre der unspektakuläre Kii, die Außenseiterin Tsukune, der coole Kazai, der heldenhafte Godai und natürlich darf eine heiße, großbusige Schülerin, in diesem Falle Yoruka, nicht fehlen.

Mein Fazit: Wer auf Zombieapokalypse steht, dem kann man diesen Schocker nur ans Herz legen. Bildgewaltige Action, jede Menge spritzendes Blut, brutale Gewalt und mittendrin verzweifelte Überlebende. Was will man mehr von einer guten Zombiestory? Kentaros Werk hat mich von der ersten Seite an begeistert, wobei der liebevolle Zeichenstil zu Anfang so garnicht an einen Splatterstreifen erinnert. Zombiefans kommen schnell auf ihre Kosten, da die Handlung rasant an Fahrt aufnimmt. Schon auf den ersten Seiten wird gemetzelt und zermatscht was das Zeug hält, Kentaro überzeugt dabei, mit tollen Bildern aus allen Perspektiven und einem sehr guten Auge für realistische Proportionen. Den ersten Band habe ich verschlungen und konnte mich trotz der tollen Zeichnungen nicht bremsen, sodass ich das Werk sehr schnell zum ersten Mal ausgelesen hatte. Was mich nicht daran hinderte, das Buch noch einmal aufzuschlagen um die gewonnenen Eindrücke zu vertiefen und mir die Zeichnungen genauer anzusehen. Ich bin schon jetzt gespannt auf den nächsten Teil dieses wilden Abenteuers.

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Dresden ganz im Zeichen der Otakus! DeDeCo 2015

Montag, 16.02.2015 Published by:

Am Wochenende war es wieder so weit, in Dresden stieg die Dedeco, Sachsens Auftakt ins Convention-Jahr 2015.
Mit viel Schwung ging es im Sankt Benno Gymnasium zur Sache: Die Convention lockte nun schon zum dritten Mal mit ihrem bunt gemischten Programm aus Showgruppen, Workshops und Shoppingrooms in die Landeshauptstadt Sachsens.

Man konnte von früh bis spät den Lastern eines Otakus fröhnen – ob man nun die Verkaufsräume plünderte oder sich in den verschiedenen Bühnen- und Workshopräumen tummelte; überall war etwas los!

Während zwischen den einzelnen Stücken auf den beiden Bühnen immer wieder “Karaoke on Stage” die Conbesucher zum mitmachen animierte, zeigten neue und alte Hasen im Showgruppenbereich, was sie zu bieten hatten. Die Gruppe -“Horo” begeisterte mit ihrem Stück “Bakuman” die Zuschauer. Mit viel Witz und einem Hauch Selbstironie inszenierte die Gruppe die Rettung der Mangawelt vor dem “Shadowman”. Aber nicht nur Showgruppen und Karaoke brachten die Bühnen zum Beben! Shinji Schneider versetzte mit seinem Programm “Show must go on” auch das Zwerchfell der Besucher in heftige Wallungen!
Neben verschiedenen Tanzworkshops, bei denen man je nach Workshop entweder alleine, mit einem Partner oder einem der netten Lehrer das Tanzbein schwingen konnte, gab es natürlich, wie sollte es auch anders sein, jede Menge Cosplayworkshops.
Von Makeup über creepy Makeup beim Wundenschminken, bis hin zum Waffenbau konnte man sich hier Tipps und Anregungen holen, sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene waren nützliche Informationen zu erhaschen. Natürlich kamen auch die Künstler nicht zu kurz und so konnte man beim Copic-Workshop gegen einen kleinen Materialpreis von 1€ auch mal die geliebten und gleichzeitig gehassten Copics ausprobieren.
Wer sich lieber mit Animes berieseln lassen wollte, konnte sich im Videoraum lümmeln und ausruhen und gegen den Hunger gab es in der Kantine das ein oder andere Leckerchen – wenn es nicht gerade ausverkauft war. Hier kamen Vegetarier und Karnivore gleichermaßen auf den Geschmack, bei Kantinen-Curry, Sushi und Frikadellen.

Nicht zu vergessen: Auch für Zerstreuung wurde gesorgt. In der Chillout-Area konnte man auf bequemen Sitzsäcken lümmeln oder in den verschiedenen Gamesrooms ne Runde gegen Freunde zocken.
Die Auswahl an Cosplays war für die Größenordnung beachtlich, von Sailor Moon über Love Live bis hin zu Bioshock war alles vertreten. Auch konnte man sich von Confotografen wie Happy Berry oder Silavon ablichten lassen. Der Ansturm auf die beliebte Künstlerin Happy Berry war dabei so groß, dass streckenweise sogar für längere Zeit geschlossen werden musste, um die Nachfrage nicht weiter in die Höhe zu treiben und die anstehenden fotowilligen Besucher mit Bildmaterial zu versorgen.
Aber keine Sorge! Auf der Veranstaltung gab es natürlich auch noch andere Fotojäger, welche die Cosplayer mit wundervollen Fotos beglückten. So tummelten sich in den Gängen und den Zwischenräumen zeitweise so viele Fotografen, dass man nicht umhin kam, beim hindurchgehen Fotobombs zu verursachen.

Fazit:
Dresdens Nachfolger für die Shumatsu kann sich sehen lassen. Für einen Preis von 18€ für das gesamte Wochenende bekam man hier jede Menge Action für sein Geld. Wer die Möglichkeit hat, sollte sich diese Con nicht entgehen lassen. Denn ich bin mir sicher: Die Fangemeinde wird wachsen und gedeihen und die Con wird auch künftig eine große Bereicherung für Sachsens Eventlandschaft.

# V-Z

Wonderland Date – Ryo Takagi

Montag, 09.02.2015 Published by:

“Wonderland Date” (Original “Fushigi no Kuni de Aimashou”) von Ryo Takagi, erstmals in japanischer Erstausgabe erschienen im April 2012, ist seit dem 04. Dezember 2014, herausgegeben von Egmont Manga, erhältlich.

Als Arisu eines Tages auf der Flucht vor seinem grausamen Dienstherren in einen alten Brunnen fällt, findet er sich wieder in einer Welt die so ganz anders ist als die, aus der er kommt: “Willkommen zurück, Alice!”, sind die ersten Worte, die ein völlig fremder Mann an ihn richtet. Perplex stellt Arisu fest, dass er durch ein Loch am Himmel in dieses “Wunderland” gefallen ist, direkt hinein in die Teeparty eines Dreiergespanns, das ihn sofort als “Alice” erkennt.


Doch erst, als der gutaussehende Rihito ihn als seinen Geliebten bezeichnet, der vor drei Jahren unter mysteriösen Umständen verschwand, wird Arisu klar, dass hier etwas nicht stimmen kann. Nicht genug, dass er keinerlei Erinnerungen an seinen Geliebten hat, obwohl die Narben auf seinem Rücken ein mehr als eindeutiger Beweis sind – so kann er nicht verbergen, dass auch seine Gefühle zu Rihito mehr und mehr wachsen. Was ist dies für eine Welt? Was ist mit ihm geschehen? Hat ihm der rote König seine Erinnerungen geraubt? Und was haben die Grinsekatze Taiga und der Hase Shizuku, die beiden anderen Männer in Rihitos Nähe, mit seinem Geliebten zu tun?

“Wonderland Date” stammt aus der Hand der erfahrenen Ryo Takagi, die bereits einige nahmhafte Werke des Genres Shonen Ai publiziert hat. Dazu zählen unter anderem “Butler’s Game” oder auch “Love Guardians”.

Die Anspielung auf “Alice im Wunderland” zieht sich wie ein roter Faden durch den gesamten Manga. Sei es das Wunderland an sich, das Element der Teeparty oder auch die in Erscheinung tretenden Figuren des Hasen und der Grinsekatze – Ryo Takagi erschafft hier eine Alternativvariante, die nicht nur den Charakter “Alice” anders darstellt, als ursprünglich vorgesehen.

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# A-F # A-F Autoren/Mangaka Citrus Manga Manga Reviews Reviews Tokyopop Verlage

Citrus – Saburo Uta REVIEW

Mittwoch, 28.01.2015 Published by:

“Citrus” von Saburo Uta erscheint in Japan seit 2012 und umfasst (Stand Januar 2014) derzeit 3 Bände in japanischer Originalausgabe. Der deutsche Release ist für Februar 2015 durch Tokyopop angekündigt.

Inhalt:
Das hatte sie sich anders vorgestellt: Als die modebewusste Yuzu Aihara nach der Wiederheirat ihrer Mutter auf eine reine Mädchenschule wechselt, wird ihr mit Schrecken bewusst, dass hier ganz andere Regeln herrschen: Legere Kleidung, Schmuck und Makeup sind hier ebenso verboten wie ihr blond gefärbtes Haar. Zu allem Übel nimmt ihr die konservative doch gleichzeitig als Schönheit bekannte Schülerratspräsidentin Mei das Handy ab und erteilt ihr eine erste Lektion – als Yuzu diese dann aber auch noch mit einem der Lehrer bei einem Kuss erwischt, raucht ihr vollends der Kopf.

Nach diesem ersten Tag folgt sofort der nächste Schock: Zuhause angekommen erklärt ihr die glückliche Mutter, dass sie ab heute eine jüngere Schwester hat: Niemanden anders als die Schülerratspräsidentin Mei! Verwirrt von den Ereignissen spricht Yuzu ihre neue Schwester auf die Szene an, die sie beobachtet hat – nur um daraufhin den ersten Kuss ihres Lebens von ihr zu erhalten! Doch was führt Mei im Schilde? Yuzus Gefühle scheinen aus der Bahn zu geraten. Im Strudel der Ereignisse treten ihr neue Hindernisse in den Weg: Ihr neuer Großvater ist der Schulleiter und auch dieser stört sich an ihrem Erscheinungsbild. Nur mit Mühe gelingt es Yuzu, den drohenden Schulverweis abzuwenden, doch gleichzeitig beginnt sie, tiefere Gefühle für ihre jüngere Schwester Mei zu entwickeln. Als diese sie plötzlich abzulehen scheint, bricht für Yuzu eine Welt zusammen…

Mit “Citrus” erschafft Saburo Uta einen prickelnden, neuen Manga des Genres Shojo Ai, der nicht nur mit vielversprechenden Zeichnungen, sondern auch mit einer Story lockt, die bisher dagewesene Werke dieser Art auf ein neues Level bringt und sich dabei als ein ganz besonderer Leckerbissen erweist. Saburo Uta versteht es gekonnt, Pointen zu setzen, die den Leser unerwartet in seinen Bann ziehen. Die zunächst verwirrende Geschichte um Yuzu und ihre Stiefschwester Mei lockert mit weiterem Handlungsverlauf auf und offenbart, dass die Story tiefer angelegt ist, als es den Anschein macht. Auch Nebencharaktere kommen hier großzügig zur Geltung und lassen die Erwartungen an die Folgebände steigen. Zwar mag der ein oder andere meinen, dass mit einer Geschichte rund um eine Mädchenschule nicht mehr bedient wird, als das gängige Klischee, doch irrt man sich hier gewaltig. Die immer auf neue Höhepunkte und unerwartete Begebenheiten zusteuernden Protagonistinnen sind durchweg sympatisch und liebevoll gestaltet. Besonders Yuzu, die eindeutig im Mittelpunkt der Geschehnisse steht, wird keinesfalls nur oberflächlich beleuchtet, sodass es schnell gelingt, Sympathie aufzubauen.

Fazit:
Für Freunde des Genres ist “Citrus” ein mehr als lohnenswerter Kauf, denn sowohl Story als auch Charaktergestaltung sind wohl durchdacht. Besonders die Zugabe der in der Erstauflage beigefügten ShoCo Card, die einige Informationen zum Autoren bereithält, ist ein netter Zusatz.

Details:
Titel: Citrus, Band 1
Originaltitel:
Mangaka: Saburouta
Erscheinungsjahr: 2013 (JP), 2015 (DE)
Verlag: Ichijinsha (JP), TOKYOPOP (DE)
Genre: Slice of Life, Girls Love, Comedy
Preis: 6,95 €
Bestellen: ISBN-10: 3842011857