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Sailor Moon

Dienstag, 16.11.2010
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    Sailor Moon (jap. bish?jo senshi s?r? m?n, zu Deutsch Schöne Mädchenkriegerin Sailor Moon, früherer offizieller internationaler Titel „Pretty Soldier Sailor Moon“, jetzt „Pretty Guardian Sailor Moon“) ist eine Manga-Serie der japanischen Zeichnerin Naoko Takeuchi und wird in das Magical Girl-Genre eingeordnet. Sie gehört zu den international erfolgreichsten und bekanntesten Animes und Mangas.

    Handlung

    Das tollpatschige, schöne Mädchen Usagi Tsukino, genannt Bunny, trifft eines Tages die sprechende Katze Luna, die dem Mädchen sein Schicksal als Sailor Moon, Kriegerin für Liebe und Gerechtigkeit, offenbart. Bunny muss die Mondprinzessin finden, da es eine geheimnisvolle Macht gibt, die die Erde und den Mond bedroht. Nur die Mondprinzessin ist in der Lage, diese bösen Mächte zu besiegen und für immer aus der Galaxie zu verbannen. Sie bedient sich dabei des Silberkristalls, der wohl stärksten Waffe im Universum, der demjenigen das Leben nimmt, der seine volle Macht entfaltet. Nach und nach trifft sie die Sailor-Kriegerinnen Merkur, Mars, Jupiter und Venus, die ihr, mit ihren eigenen, speziellen Angriffen, aber vor allem mit ihrer Freundschaft und Liebe, im Kampf gegen das Böse zur Seite stehen. Seit der ersten Folge, seit dem ersten Kampf, den Sailor Moon zu bestehen hatte, steht ihr auch Tuxedo Mask zur Seite und hilft ihr immer wieder gegen die Bösewichte anzutreten. Schon bald stellt sich heraus, dass Bunny selbst die Mondprinzessin ist, nach der sie schon die ganze Zeit sucht. Nachdem sie ihren ersten großen Feind besiegt hat, kommen aber neue Feinde und bedrohen die Erde. Bunny, oder Sailor Moon, muss sich also stetig weiterentwickeln, sich immer schwierigereren Gegnern stellen, bis sie in der letzten Episode durch ihre pure Existenz, ohne Waffen und jegliche Angriffe, den letzten und größten Feind – die stärkste Sailor-Kriegerin der Galaxis, Sailor Galaxia – allein durch eine Berührung und der Fähigkeit zu lieben, zu vergeben, und in jedem Bösewicht eine gute Seite zu sehen, besiegt.

    Sailor-Kriegerinnen sind die Beschützer der Planeten im Universum. Jedes Lebewesen besitzt einen sogenannten Sternenkristall (Star Seed). Sailorkriegerinnen sind die Prinzessinnen ihrer jeweiligen Planeten und ihre besonders hell strahlenden Sternenkristalle helfen ihnen, sich in Sailor-Kriegerinnen zu verwandeln, um so ihr Sonnensystem bzw. ihren Heimatplaneten zu beschützen. So gesehen besitzt jeder Planet eine Sailor-Kriegerin – mit Ausnahme der Erde. Das hat sie auch gar nicht nötig, denn sie wird einerseits von außen durch das Mondreich und andererseits von innen durch das Goldreich geschützt. Der Prinz der Erde, Endymion (Mamoru in der Gegenwart), repräsentiert die Erde anstatt einer eigenen Sailor-Kriegerin für diesen Planeten.

    Die Sailor-Kriegerinnen teilen sich in folgende Gruppen auf:

    1. Innere Kriegerinnen / Inner Senshi, bestehend aus Sailor Merkur, Sailor Mars, Sailor Jupiter und Sailor Venus. Sie sind die Leibwächterinnen der Mondprinzessin Serenity (Sailor Moon)
    2. Äußere Kriegerinnen / Outer Senshi, bestehend aus Sailor Uranus, Sailor Neptun, Sailor Pluto und Sailor Saturn. Uranus und Neptun beschützen das Sonnensystem vor Gegnern von außerhalb. Pluto ist die Wächterin des „Tores von Raum und Zeit“ und Saturn die mächtige Kriegerin der Vernichtung und Wiedergeburt.
      (Die Bezeichnungen „Inner Senshi“ und „Outer Senshi“ (bezogen auf die Lage der Planeten im Sonnensystem, oder auf die Distanz zwischen den Kriegerinnen und ihrer Prinzessin) werden im Manga und Anime nicht verwendet, haben aber in der Fangemeinde weite Verbreitung gefunden.)
    3. Asteroid Senshi, bestehend aus Sailor Vesta (Besu Besu), Sailor Juno (Jun Jun), Sailor Pallas (Para Para) und Sailor Ceres (Sele Sele). Ihre Aufgabe ist das Beschützen von Neo-Queen Serenity (Serenity in der Zukunft) Tochter, Prinzessin „Kleine Lady“ Serenity (Sailor Chibi-Moon). Sie erscheinen in ihrer Sailor-Form nur im Manga, im Anime sind sie das „Amazonen-Quartett“.
    4. Sailor Animamates: Diese Kriegerinnen verfügen zwar über Sailorkräfte, sind aber nicht die wahren Sailor-Kriegerinnen ihrer Heimatplaneten. Sie wurden von Sailor Galaxia unter ihre Herrschaft gezwungen. Sie bestehen aus Sailor Iron-Mouse, Sailor Aluminium-Seren, Sailor Lead Crow, Sailor Tin Nyanko und Sailor Heavy Metal Papillion.
    5. Sailor Starlights, bestehend aus Sailor Star Fighter, Sailor Star Healer und Sailor Star Maker. Sie sind die Beschützer eines anderen Sonnensystems und der Prinzessin des Planeten KinmokuKakyuu.

    Fernsehserie

    Von 1992 bis 1997 produzierte das japanische Studio Toei Animation fünf Staffeln mit insgesamt 200 Episoden:

    • Sailor Moon (Staffel 1) (Folge 1-46) (Erstausstrahlung in Japan vom 7. März 1992 bis 27. Februar 1993) 46 Teile
    • Sailor Moon R (Staffel 2) (Folge 47-89) (Erstausstrahlung in Japan vom 6. März 1993 bis 12. März 1994) 43 Teile
    • Sailor Moon S (Staffel 3) (Folge 90-127) (Erstausstrahlung in Japan vom 13. März 1994 bis 25. Februar 1995) 38 Teile
    • Sailor Moon SuperS (Staffel 4) (Folge 128-166) (Erstausstrahlung in Japan vom 4. März 1995 bis 2. März 1996) 39 Teile
    • Sailor Moon Sailor Stars (Staffel 5) (Folge 167-200) (Erstausstrahlung in Japan vom 9. März 1996 bis 8. Februar 1997) 34 Teile

    Obwohl die Serie grundsätzlich der Geschichte des Manga folgt, gibt es einige Unterschiede. Da die Fernsehserie aufgrund ihrer schnelleren Entwicklung die Manga-Serie zu überholen drohte, wurde für die erste Hälfte der zweiten Staffel eigens eine zusätzliche Handlung geschrieben. Nach etwa der Hälfte der zweiten Staffel konnte die Geschichte des Mangas dann wieder aufgenommen werden. Das Ende der Geschichte der letzten Staffel unterscheidet sich ebenfalls stark von der Manga-Version, da es sich wesentlich länger hinzieht und auch von der Handlung her vollkommen anders abläuft.

    In Deutschland lief die erste Staffel zunächst mit einer Folge pro Woche vom 13. Oktober 1995 bis zum 7. September 1996 im ZDF, allerdings wurde sie wegen der Ausstrahlung mitten in einem Zeichentrick-Programmblock von den meisten TV-Zeitschriften nicht erwähnt. Erst nachdem Sailor Moon ab Mai 1997 bei RTL 2 mit einer Folge pro Werktag gesendet wurde, bekam die Serie auch im deutschsprachigen Raum Kultstatus. Die Serie wurde außerdem auf den Fernsehsendern Tele 5, Sat.1 und Premiere-Junior wiederholt. In Österreich wurde Sailor Moon auf ORF 1, in der Schweiz auf SF 1 gezeigt. Die Folge Nr. 89, die einen Rückblick auf die zweite und eine Vorschau auf die dritte Staffel enthält, wurde nie gekauft, somit auch nie synchronisiert und ausgestrahlt. In der deutschen Fassung wurden einige inhaltliche Anpassungen vorgenommen, so wurde die homosexuelle Beziehung zwischen Haruka und Michiru als platonische Freundschaft dargestellt.

    Für die Ausstrahlung in den USA wurden die Namen anglisiert, so wurde aus Usagi Serena. Auch Teile der Handlung, wie das Sterben einiger Figuren am Ende, wurde verändert oder weggelassen. Außerdem wurden Szenen herausgeschnitten oder verändert, die aufgrund ihrer japanischen Bildsprache oder Symbolik als für den amerikanischen Zuschauer nicht verständlich befunden wurden. Dabei wurden zunächst nur die ersten 65 Folgen ausgestrahlt. Nach einer Internet-Protestkampagne, bei der 30 000 Unterschriften gesammelt wurden, wurde die Serie fortgesetzt. Laut Fred Patten wurde die Serie, neben Dragonball, zur Ausstrahlung in den USA ausgewählt, weil sie in Japan im Fernsehen wie auf dem Videomarkt ein großer Erfolg war.

    Die Serie wurde außerdem unter anderem in Großbritannien, Albanien, Frankreich, Schweden, Türkei, Italien, Marokko, Spanien, Portugal, Polen, Deutschland, Österreich Griechenland, Russland, Ungarn, Lateinamerika, Volksrepublik China (sowohl auf Kantonesisch als auch auf Hochchinesisch), Südkorea, Malaysia, Indonesien, Thailand und auf den Philippinen ausgestrahlt.

    Specials

    Bei den Specials handelt es sich um vier TV-Kurzepisoden und einen Kino-Kurzfilm. In Japan gibt es nach wie vor die Tradition, vor dem Hauptfilm einen oder mehrere kürzere Vorfilme zu zeigen. Bei Anime werden die Vorfilme oft extra dafür produziert. Bisher wurde keines dieser Specials im deutschen Fernsehen gezeigt. Als Titel sind hier die Titel, unter denen die Specials in der internationalen Fangemeinde normalerweise bekannt sind, oder eine ungefähre Übersetzung des Originaltitels angegeben.

    • Sailor Moon R Special – Make up! Sailor Soldiers (auch bekannt als „Prelude to Romance“): Dieses Special fasst die Geschehnisse der ersten Staffel zusammen. Bunny und Chibiusa sitzen in einem Cafe und belauschen zwei Mädchen, die sich über die Sailorkriegerinnen und ihre jeweiligen Qualitäten unterhalten.
    • Sailor Moon SuperS Specials:
    1. An elegant metamorphosis – Crybaby Usagi’s growth dairy: Usagi und Chibiusa sitzen an einem Brunnen und kommen auf das Thema, wie Usagi zu Sailor Moon wurde. Es folgt ein Rückblick auf die ersten drei Staffeln.
    2. The Return of Haruka and Michiru – The ghostly puppet show: Die beiden Outer Senshi Sailor Uranus und Sailor Neptun befinden sich in einem Luxushotel am Meer, um dort merkwürdige Vorkommnisse zu untersuchen. Doch da Haruka plötzlich krank wird, muss Michiru dies allein übernehmen.
    3. Chibi Usa’s Adventure – The dreaded vampire castle: Dieses Special umfasst eine der Manga-Kurzgeschichten aus Chibiusas Tagebuch.
    • Ami-chan no hatsukoi – Amis erste Liebe: Die Verfilmung der Geschichte Amis erste Liebe aus dem Prüfungsstress-Kurzgeschichtenzyklus des Manga. Dieses Special wurde als Vorfilm zum dritten Super S-Movie im Kino gezeigt. (Eigentlich sollte der gesamte Prüfungstress-Zyklus verfilmt werden, das Projekt wurde aber abgebrochen.)

    Kinofilme

    Zu Sailor Moon entstanden drei Kinofilme:

    • Gefährliche Blumen (bish?jo senshi s?r? m?n R), zirka 60 min, Kinostart in Japan am 12. Mai 1993;

    Deutsche Erstausstrahlung (TV): RTL2, 12. Juni 1998

    • Schneeprinzessin Kaguya (bish?jo senshi s?r? m?n S), zirka 60 min, Kinostart in Japan am 4. Dezember 1994;

    Deutsche Erstausstrahlung (TV): RTL2, 15. Juni 1998[8]

    • Reise ins Land der Träume (bish?jo senshi s?r? m?n SuperS s?r? kyu senshi sh?ketsu! burakku dor?mu h?ru no kiseki (Schöne Mädchenkriegerin Sailor Moon SuperS – Die 9 Sailor-Kriegerinnen versammeln sich! Das Wunder des schwarzen Traumlochs)), zirka 72 min, Kinostart in Japan am 23. Dezember 1995;

    Deutsche Erstausstrahlung (TV): RTL2, 3. Oktober 1998

    In Deutschland wurden die Kinofilme fälschlicherweise als „Specials“ bezeichnet, weswegen sie auch häufig mit den „echten“ Specials verwechselt werden.

    Quelle: Wikipedia.de/Sailor Moon

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