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Gamescom 2014

Saturday, 30.08.2014
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    “Was trägst du am Donnerstag – Zivil – das ist ja Beschiss” ” Sry im VI Cosplay kann man so schlecht zocken”

    Zurück von der GamesCom berichte ich heute über das Treiben auf der Messe aus der Sicht eines Cosplayers.
    Das Kaufen der Tickets war schon ein Abenteuer. Als ich meine Tickets online kaufte, musste ich mich durch einen Wald aus links klicken die mich immer wieder statt zum richtigen Ticketshop nur auf eine Infoseite über den Ticketkauf lozten. Als ich dann endlich den Shop gefunden habe ging der Spaß weiter. Man musste jedes Ticket einzeln auswählen und immer wieder jede Eintragung über die eigenen Kontaktdaten machen. Leider war ein Dauerticket in diesem Jahr für Privatbesucher nicht möglich. Immerhin ging die Bezahlung dank Paypal schnell und Problemlos.

    Nicht zu empfehlen jedoch war das Kaufen eines Tickets vor Ort. Kaum auf dem Gelände angekommen ertönte eine Stimme über Lautsprecher. Diese verkündete auf deutsch und englisch, dass alle Tickets ausverkauft sind und erst ab 14Uhr sogenannte Nachmittagstickets zu haben seien. Auf diese Tickets waren dann allerdings entsprechend viele Leute scharf. So scharf, dass die Tageskarten von dubiosen Männern für 40 Euro pro Stück angeboten wurden (Bei einem Kaufpreis von 15,00 Euro ist das eine Erhöhung auf 260%).

    Als ich das Messegelände betrat war ich angenehm überrascht denn hier war alles weitläufig, kein Wunder wie sich herausstellte ist das Gelände riesig. Ich besuchte die Cosplayvillage und leistete mir 2 Paar Kontaktlinsen die mit 20€ sehr günstig zu erstehen waren.
    Man fühlte sich dort gar nicht mehr wie auf einer Spielemesse sondern viel mehr wie auf einer Convention, es gab unzählige Stände für Anime/Manga-Fans.
    Ich selbst habe die Cosplayreparaturwerkstatt nicht besucht doch eine meiner Freundinen sagte mir, dass diese sehr gut ausgestattet war mit allem was das Herz begehrt von Heißkleber bis hin zu Nähmaschinen.
    Beim Erkunden der Hallen brauchte man dann wiederum Geduld, die Laufwege waren zum Teil sportlich zum Glück waren alle Hallen gut ausgeschildert, man konnte zu den zahllosen Ständen schonmal eine halbe Ewigkeit unterwegs sein. (Natürlich war alles auf der Messe was Rang und Namen hat, es aufzuzählen würde jedoch den Rahmen dieses Berichts sprengen).
    Besonders begeistert hat mich die Retro-Games-halle wo man von Pacman über Streetfighter bis hin zu Mariokart alles finden konnte was das Zockerherz höher schlagen lässt.
    An Wettbewerben gab es auf der GC keinen Mangel, in den Juries fanden sich dann zum Teil die Größen der deutschen Cosplayszene (Meine persönlichen Highlights waren KAMUI und LIGHTNING Cosplay). Auch für die Jäger und Sammler war gesorgt, sogar eine App gab es, mit der man sich anzeigen lassen konnte, wann es wo was zu holen gab.
    Essenstechnisch ist die GC zwar für viele Geschmäcker zufriedenstellend gewesen, doch sollte man sich nicht zu den Stoßzeiten in die „Speiseabteile“ begeben, welche dann heillos überfüllt waren.
    Wer darauf hoffte Spieleneuheiten zu testen musste recht knackige Wartezeiten in Kauf nehmen, wurde jedoch dafür großzügig mit Spielspaß und Merchandise entlohnt. Alternativ konnte man sich die Spiele in einem der unzähligen Videos ansehen, welche sich mit atemberaubenden Bildern gegenseitig immerwieder übertrumpften.

    Jeden Tag gab es unzählige Bühnenshows in deren Verlauf von Schlüsselbändern bis zu Gewinncodes für Playstations oder Grafikkarten alles in die Menge gefeuert wurde. Zwischen den einzelnen Shows konnte man sich entweder von DJ´s mitreißen lassen oder die Zeit mit Ansehen der vielen Ausscheide vertreiben. Abends bei der Aftershowparty hatte man dann auch Gelegenheit Kontakte zu knüpfen oder sich bei einem Bier oder Sekt zu entspannen.
    Kurz gesagt auf der GC schlägt einem das Zockerherz bis zum Hals bei den vielen Präsentationen, Gewinnspielen, Probespielen und Showacts. Preislich gesehen unschlagbar und jeder Tag ein Erlebnis. Man darf nicht darauf hoffen alles erleben zu können, dafür würde es wahrscheinlich eher einen Monat als ein Wochenende brauchen.

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